Freitag, 18. März 2022

Der Akku-Schrauber für Heimwerker, Hobby- und Profianwender

Bei dem Akkuschrauber handelt es sich um eine Werkzeugmaschine, die aufgrund des integrierten Akkus ohne Lichtstrom auskommt. Diese Maschine ist universell einsetzbar, wenn es darum geht, mittels Schrauben Dinge zu befestigen oder Materialien miteinander zu verbinden. Mit den entsprechenden Werkzeug-Bits ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit möglich, ohne den Schraubenkopf zu beschädigen. Dabei unterscheidet man Akkuschrauber für den Heimwerkerbereich und für den professionellen Einsatz. Die heute erhältlichen Schrauber sind sehr leistungsfähig, was maßgeblich von den eingesetzten Akkus abhängt.
Daher haben Akkuschrauber mittlerweile in vielen Bereichen die lichtstrombetriebenen Maschinen fast vollständig verdrängt. Der Akkuschrauber kommt vor allem bei der Möbelmontage, in Schreinereien und auch im Trockenbau zum Einsatz. Auch im Hobbybereich ist er vielseitig nutzbar.

Akkuschrauber in mehrere Bauformen

Der Akku-Schrauber für Heimwerker
Der Kompaktschrauber ist größer und schwerer. Er verfügt über mehr Leistung und besitzt einen Wechselakku.
Mehr dazu unter: handwerkernet.de

Mittwoch, 18. Juli 2018

Die Werkzeugausgabe

Die Werkzeugausgabe ist zuständig für die korrekte Aufbereitung der Werkzeugsätze für die jeweiligen Bearbeitungsaufgaben. Dabei verfügt die Werkzeugausgabe auch über eine Vielzahl von Standardwerkzeugen, die immer vorrätig sein müssen.
Der Werkzeugeinkauf erhält von der Werkzeugausgabe laufend Meldungen über den Istbestand an Werkzeugen. Es wird kontrolliert, ob der Sollbestand vorhanden ist und bei Unterschreitung bestimmter Mindestmengen müssen neue Werkzeuge bestellt werden.

Cnc Fräse

Dies ist ein fortlaufender Prozess, da laufend in der Produktion für Artikel aus Edelstahl oder auch im Metallbau bestimmte Werkzeuge ersetzt werden müssen. Dies ist erforderlich wegen Werkzeugbruch oder auch wenn die Werkzeuge aufgebraucht sind und nicht mehr nachgeschliffen werden können.
Die korrekte Einschätzung über den Verschleißzustand lernen die Mitarbeiter dieser Abteilung im Ausbildungsberuf. Spezielle Spezialisierungsrichtungen in der Ausbildung lehren die Grundbegriffe von Werkzeugen, deren korrekten Einsatz und auch die Instandhaltung. Im Handwerk sind auch viele kleinere Betriebe anzutreffen, die als Dienstleister für die Industrie auftreten und Werkzeuge schärfen und verkaufen.
Diese besitzen einen eigenen Außendienst, der die Firmen zu vorgegebenen Zyklen besucht und dabei eng mit der Werkzeugausgabe zusammenarbeitet.
Mehr dazu unter: Werkzeugausgabe und Werkzeugeinkauf

Donnerstag, 1. Juni 2017

Angriffe auf die IT-Sicherheit : Was Unternehmer jetzt wissen müssen

Die Attacke Mitte Mai diese Jahres gilt bereits jetzt als einer der schwersten Angriffe auf die weltweite IT- Infrastruktur bisher. "Wanna Cry" nannte sich die Ransomware, die sich verselbstständigte und über eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows XP hunderttausende Rechner lahmlegte.
Betroffen waren Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser, Banken und Transportunternehmen. Die Schäden waren beträchtlich und warfen erneut die Frage auf, wie gut Unternehmen auf Cyberangriffe vorbereitet sind.

Eklatante Sicherheitsmängel in der IT-Sicherheit

Nach einer Studie des Beratungsunternehmens PwC war im Jahr 2016 jedes fünfte deutsche Unternehmen von mehr oder weniger schweren Angriffen betroffen, 2015 war es noch jeder zehnte Betrieb. Schuld sei vor allen Dingen die falsche Wahrnehmung der eigenen Sicherheitsmaßnahmen.

Dabei können die Angriffe nicht nur direkte Schäden verursachen, sondern hallen in Form schlechter Presse bei Kunden und Partnern ebenfalls nach. Der Diebstahl von Kundendaten und sensiblen Informationen ist ein Risiko, das Unternehmen mit niedriger IT-Sicherheit in Kauf nehmen.
Längst gilt Sicherheit nicht mehr als positiver Zusatz, sondern als Voraussetzung für eine positive Reputation.
Und auch die eigenen Patente, Pläne und Strategien sind nur so lange sicher, wie sie auf sicheren Servern gelagert sind. Ein einzelner Angriff kann also einen breiten Schaden anrichten, der sich vom direkten Vermögen über den Börsenwert bis auf die Verkaufszahlen der nächsten Quartale auswirkt. Ein Angriff kann, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Unternehmung ruinieren.
Mehr dazu unter: Was Unternehmer jetzt wissen müssen

Freitag, 8. Juli 2016

Michael Mester im Interview mit Tina Gallinaro

Rollladen- und Sonnenschutzfachbetrieb aus Bielefeld Michael Mester ist Inhaber des 1961 gegründeten Rollladen- und Sonnenschutzfachbetrieb aus Bielefeld. Seit über 50 Jahren bietet das Unternehmen exklusive Lösungen im Bereich Fenster, Rollladen und Markisen rund um Ihr Zuhause an.

Ihr Sonnenschutzfachbetrieb aus Bielefeld

Seit 1991 leitet Michael Mester mit viel Freude an seiner Arbeit diesen Familienbetrieb und insgesamt 14 Mitarbeiter sorgen für das Wohlergehen und Zufriedenheit seiner Kunden.
Michael Mester ist nicht nur in seinem beruflichen Umfeld sehr erfolgreich, sondern auch sehr aktiv in den sozialen Netzwerken unterwegs und betreibt ein Blog.
Hier werden nicht nur immer wieder spannende Inhalte und Themen aus seinem Unternehmensalltag nieder geschrieben. Man findet auf seinem Blog auch wertvolle Tipps aus vielen Bereichen seines Berufsumfeldes.
Mehr dazu unter: Michael Mester im Interview zum Handwerk

Mittwoch, 18. Mai 2016

Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutztechnikers im Handwerk

Mit einer Ausbildung im Handwerk baut man sich eine vielversprechende Zukunft auf. Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutztechnikers hat in Deutschland die genaue Bezeichnung Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/-in.
Die präzisen Ausbildungskriterien für diesen interessanten Beruf sind in der Ausbildungsordnung (AO) festgeschrieben. Ein fachmännisch installierter Sonnenschutz schützt nicht nur vor dem Sonnenlicht, sondern dient ebenso als Sichtschutz, Kälteschutz und Diebstahlschutz.
Gefertigt oder beim Hersteller bestellt und montiert werden verschiedenste Anlagen für innen oder außen. Dabei kommt es vor allem auf eine passgenaue Herstellung und korrekte Montage im Markisenbau und bei anderen Produkten an. Dieses Handwerk ist sehr abwechslungsreich und beginnt für die Sonnenschutztechniker meist mit dem Kundengespräch, der Erstellung eines Angebotes und hoffentlich der gewünschten Auftragserteilung seitens des Kunden.
Dabei werden die baulichen Gegebenheiten, Design und Zielsetzungen des Kunden berücksichtigt. Es werden beim Aufmaß Zeichnungen und Skizzen erstellt, die als Kalkulationsgrundlage und Angebotsgrundlage dienen.


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Die Umsetzung des Projekts

Danach geht es an die Umsetzung des Projekts. Der Rollladen- und Sonnenschutztechniker arbeitet dafür mit den verschiedensten Werkstoffen, wie Holz, Kunststoff, Stahl oder Aluminium. Auch sind Kenntnisse über Textilien speziell im Markisenbau, bei Rollos und Vorhängen gefragt. Gefertigt werden die Anlagen von Hand oder auf speziellen Maschinen selbst oder beim jeweiligen Hersteller. Nach Fertigstellung oder Lieferung erfolgt dann die Montage beim Kunden.
Mehr dazu unter: Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutztechnikers

Mittwoch, 27. April 2016

Social Media im Handwerk ist kein Buch mit sieben Siegeln

Neue Kundenkreise erschließen

Heutzutage hält das Internet und SocialMedia immer mehr Einzug in die Geschäftswelt. Viele Handwerksbetriebe haben sich schon längst auf den neuen Markt umgestellt.
Dabei werden auch die Plattformen des Social-Media-Bereiches (soziale Netze) immer mehr als zusätzliches Firmensprachrohr genutzt.

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Foto: Social_Media

Durch Nutzung der sozialen Plattformen verschaffen sich diese Betriebe einen Vorsprung zu ihren Mitbewerbern, die in diesem Bereich noch nicht zu finden sind, und heben sich dadurch zusätzlich aus der Masse hervor.
Es ist sicher nicht einfach für alteingesessene traditionelle Unternehmen des Handwerks, dieser neuen Entwicklung zu folgen. Wer den Schritt in diese Richtung aber wagt und noch dazu in professioneller Weise, der kann sich einen neuen Kundenkreis erschließen.
Diese Akquise im Internet kann immer weiter perfektioniert werden.
Mehr dazu unter: Social Media im Handwerk

Montag, 14. März 2016

Die Ausbildung im Handwerk

Bei im Handwerk tätigen Mitarbeitern ist entsprechend dem Gewerk eine fundierte Ausbildung erforderlich.
Die Fachkenntnis und auch das handwerkliche Geschick sind erforderlich, um den vielfältigen Aufgaben gewachsen zu sein.
Nicht umsonst sagt man, wer sein Handwerk von Beginn an gut lernt, der ist den folgenden Aufgaben gewachsen.
Mittlerweile sieht das aber schon ein wenig anders aus. Moderne Technik hat im Handwerk Einzug gehalten, sodass auch der Fortbildung Beachtung geschenkt werden muss.
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Ausbildung im Handwerk
Die Ausbildung für Handwerksberufe ist dual aufgebaut. Zuständig dafür ist die Handwerkskammer, welche übergeordnet durch das Bundeswirtschaftsministerium geleitet und kontrolliert wird. Der Handwerkskammer obliegt es, die Ausbildung zu fördern und zu überwachen. Von der Handwerkskammer werden spezielle Prüfungsausschüsse eingerichtet, um die Gesellenprüfung abzunehmen. Bundeswirtschaftsministerium und Handwerkskammer können für die Fortbildung im Handwerk Rechtsverordnungen und Prüfungsregelungen festlegen.
Ein weiterer wichtiger Abschnitt der Bildung im Handwerk ist die Ablegung der Meisterprüfung und somit der Erwerb des Meistertitels. Die staatlichen Meisterprüfungsausschüsse haben ihren Sitz in der Regel bei den Handwerkskammern. Eine mehrjährige Tätigkeit in dem Handwerksberuf muss nachgewiesen werden. Somit ist eine gleichbleibend hohe Ausbildungsqualität garantiert.
Mehr dazu unter: Die Ausbildung im Handwerk

Montag, 15. Februar 2016

Bautenschutz und Trockenbau

Sanierung oder auch neue Bauvorhaben

Von diesem Handwerk werden Sanierung oder auch neue Bauvorhaben verwirklicht.
Der Bautenschutz und Trockenbau ist in den Bereichen der Altbausanierung und auch im Neubau gleichermaßen anzutreffen. Bei der Neuerstellung von Bauwerken ist der Bautenschutz durch den entsprechenden Fachbetrieb sehr wichtig. Nichts ist unangenehmer als spätere Bauschäden durch nicht korrekte Dampfsperren oder das Eindringen von aggressivem Grundwasser in die Bausubstanz.

Foto Trockenbau
Foto: © yunava1- Fotolia.com

Daher müssen diese Betriebe über eine fundierte Ausbildung verfügen und sich im Handwerk bei den angrenzenden Gewerken gut auskennen. Im Altbau oder auch Neubau ist das Energiesparen zu einem wichtigen Aspekt geworden. Innen und Außen liegende Wärmedämmungen sind nur ein Beispiel, wie diese Technologien mit dem Gewerk des Trockenbaus verknüpft sind. Dazu gehören auch spezielle Fußbodenbeschichtungen, Brandschutzlösungen und Brandwände, bestimmte Putzsysteme, Mauerwerks- und Fugenbeschichtungen, Putz- und Betoninstandsetzung, Fassadenprofile und Fassadenbeschichtungen, Rissinjektionen und Balkoninstandsetzungen.
Mehr dazu unter: Bautenschutz und Trockenbau

Samstag, 13. Februar 2016

Kurzbeschreibung der Videoendoskopie im Handwerk und Industrie

Videoendoskopie in Industrie und Handwerk

Was früher kaum denkbar war, gehört heute zum Alltag.
Werkstoffe, Baugruppen und andere Dinge werden zerstörungsfrei mit modernen Verfahren wie der Videoendoskopie untersucht. Dabei sind die Anwendungsgebiete in der industriellen Endoskopie überaus vielfältig. Neben den häufig eingesetzten Videoendoskopen werden ebenso Flexoskope für gekrümmte Bauteile sowie Boreskope eingesetzt. Intelligente Software sowie ausgeklügelte Dokumentationssysteme machen die Auswertung der Daten einfach.
Beispielsweise lassen sich Videoendoskope zum Prüfen des Innenlebens einer Turbine sowie bei Forschungsarbeiten zur Erkundung eines Termitenhügels einsetzen.
Der Zoll verwendet die Videoendoskopie zum Aufspüren von Schmuggelware in Fahrzeug- oder Schiffshohlräumen.

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Turbinenrotor
Foto:Turbinenrotor

Weitere Hauptanwendungsgebiete der Videoendoskopie in Industrie und Handwerk. Häufig werden diese Verfahren in der Fahrzeugtechnik sowie im Verkehrswesen genutzt. Ebenso zählt die Luft- und Raumfahrtindustrie zu Anwendern der Videoendoskopie.
Mehr dazu unter: Videoendoskopie in Industrie und Handwerk

Mittwoch, 3. Februar 2016

Unterkünfte für Monteure und Handwerker

Kostenlos geeignete Unterkünfte für Monteure und Handwerker finden

Täglich ist eine Vielzahl von Berufsreisenden wie Handwerker, Monteure oder Arbeiter in ganz Deutschland unterwegs und auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft für die Nacht.
Diese muss keine außergewöhnlichen Extras besitzen, da die meiste Zeit des Tages bei der Arbeit verbracht wird. Aus diesem Grund bewohnen sie lieber kleinere, private Unterkünfte, da diese zu einem günstigeren Kurs zu mieten sind. Häufig handelt es sich dabei um Ferienwohnungen oder Privatzimmer, die außerhalb der normalen Saison nicht leer stehen sollen. Doch schöne und preiswerte Monteurunterkünfte im Internet zu finden, ist nicht immer einfach.

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Monteurzimmer
Das kostenlose Portal www.monteurzimmer.net dient als Netzwerk für Monteure und Vermieter und bietet in diesem Zusammenhang eine große Bandbreite an tollen Unterkünften. Insgesamt kann in über 25.000 verschiedenen Städten und Gemeinden deutschlandweit unter tausenden Wohnungen, Zimmern und Häusern ausgewählt werden. Sie alle erfüllen die speziellen Anforderungen der meisten Berufsreisenden und sind günstig zu mieten.
Mehr dazu unter: Das Netzwerk für Monteure und Vermieter

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Werkzeugbau zur Arbeitsvorbereitung

Im modernen Werkzeugbau werden vom Werkzeugmacher vielseitige Produkte entwickelt und hergestellt, die es ermöglichen die Serienproduktion effektiver zu gestalten. Daher hat der Werkzeugbau eine wichtige Aufgabe in der Arbeitsvorbereitung des Produktionsbetriebes zu erfüllen. Es gibt viele Firmen, die im Bereich Handwerk angesiedelt sind und große Firmen, die speziell für bestimmte Industriezweige Werkzeuge, Vorrichtungen und Lehren entwickeln und produzieren. Die hergestellten Werkzeuge sind im Allgemeinen sehr kostenintensiv und komplex, so dass für den Beruf des Werkzeugmachers eine gute Berufsausbildung und ständige weitere Schulungen Voraussetzung sind.

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Tätigkeit vom Werkzeugmechaniker

Äußerst wichtig ist auch der reichhaltige Erfahrungsschatz, den langjährig tätige Mitarbeiter haben. Viele Tricks und Kniffe werden von älteren Mitarbeitern an die jungen Menschen in der Berufsausbildung weitergegeben. Im heutigen modernen Werkzeugbau werden CNC-Maschinen und andere hocheffektive Werkzeugmaschinen eingesetzt. Trotzdem ist auch noch viel Handarbeit von den Werkzeugmechaniker und Formenbauern notwendig.
Mehr dazu unter: Werkzeugbau zur Arbeitsvorbereitung

Sonntag, 23. August 2015

Ausführungen im Fachwerkbau

Die Geschichte weist den Begriff des Fachwerkbaus in der Zeitrechnung bis weit vor Christi bei römischen Architekten aus.
Besonders in holzreichen Gegenden wurden diese Techniken vom Handwerk frühzeitig eingesetzt. In Mitteleuropa kam der Fachwerkbau erst im 12. Jahrhundert zum Einsatz. Eingesetzt wird die Technik für Fachwerkhäuser im Hochbau. Grundsätzlich geht es um einen Skelettbau, der in sich selbst eine hohe Stabilität aufweist. Die Zwischenräume werden dann mit Lehmziegeln, Strohmatten mit Lehm oder anderen Materialien ausgefüllt. Eine Besonderheit vom Fachwerkbau ist vor allem die Verbindungstechnik.
Hier wurden Verfahren der Handwerkskunst eingesetzt, wie sie der Zimmermann normalerweise perfekt beherrscht. Das sind Nut- und Zinkverbindungen, Holznägel sowie das Ausformen von Sitzen für die einzelnen Balken. Metall für Schrauben und Nägel kam kaum zum Einsatz. Die Balken sind meist quadratisch und werden an den Enden entsprechend angespitzt oder angeschrägt um sie mit den anderen Balken gut zu verbinden. Ein Fachwerk folgt gewissen statischen Grundprinzipien und ist somit äußerst stabil.

Verbreitung vom Fachwerkbau in der Welt

Ein Fachwerk wurde in vielen Ländern zur Herstellung von Häusern verwendet. Neben Europa wurden diese Bauprinzipien in Brasilien, den USA, Australien und in Japan sowie Russland eingesetzt. Auch heute noch wird neben der Rekonstruktion von vorhandenen Fachwerkbau dieser Baustil verwendet. Moderne Fertighäuser sind in Holzskelettbauweise ausgeführt und richten sich nach den Prinzipien der Fachwerkkonstruktion. In Japan wurden ganze Burgen mit Trockenmauerwerk und einen Fachwerk hergestellt. Auswanderer, wie aus Schlesien beispielsweise, brachten dieses Handwerk auch in andere Regionen weltweit. In den USA waren vorwiegend britische Einflüsse dominierend.

Foto:www.handwerkernet.de
Fachwerkbau

Grundlegende Informationen über den Einsatz vom Fachwerk im Handwerk

Um 1900 war der Fachwerkbau in Deutschland in seiner Blütezeit. Seit 1970 wird der wärmegedämmte Fachwerkbau angeboten. Im Norden Deutschlands wurde dieser Haustyp mit einem Reetdach kombiniert und ist somit besonders interessant anzusehen. Ein Fachwerkhaus ist eigentlich das typischste deutsche Haus in vielerlei Facetten. Verzogene Ständer, die dann so ein Haus schief dastehen lassen, bedeuten auf keinen Fall einen Stabilitätsverlust. Ein Fachwerkhaus zeugt von einer großen Kunstfertigkeit der ausführenden Zimmerleute im Handwerk.
Mehr dazu unter: Ausführungen im Fachwerkbau

Samstag, 25. Juli 2015

Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung. Teil 5

Im Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung ist eine wichtige Abteilung die Profil- und Werkzeugschleiferei.
In dieser werden neue Werkzeuge geschliffen und auch Reparaturen an vorhandenen Werkzeugen durchgeführt. Das Spektrum der Arbeiten ist vielseitig. Daher sind die Mitarbeiter dieser Abteilung hoch qualifiziert und kennen sich mit Werkzeugen und Werkzeugschneiden bestens aus.
Dies beruht auf einer fundierten Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung in diesem Handwerk. Je nach Schwierigkeitsgrad der Arbeiten wird die Ausbildung vorgenommen, um dieses Handwerk bestens zu beherrschen. Geschliffen werden vor allem gehärtete Werkzeugstähle. Die Präzision der Arbeiten bewegt sich im Hundertstel- und Tausendstelmillimeterbereich. In diesem Handwerk sind neben präzisen Maschinen auch die Erfahrungen der Mitarbeiter entscheidend für diese hohe Genauigkeit.
Der Mitarbeiter dieser Abteilung kennt die Werkzeuge und seine Werkzeugmaschinen genau und kann damit für dieses Handwerk optimale Ergebnisse erzielen.
Die spezielle Ausbildung erfolgt meist in den entsprechenden Abteilungen.

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Werkzeugmaschinen

Der Maschinenpark der Abteilung für Werkzeugschleifarbeiten besteht aus verschiedenen Maschinen für die unterschiedlichsten Arbeiten. Grundsätzlich sind Rund- und Flachschleifmaschinen vorhanden. Weiterhin wird dabei noch unterschieden in Innenrund- und Außenrundschleifen. Beim Flachschleifen bedient sich der Fachmann verschiedenster Hilfsmittel, um bestimmte Bearbeitungsaufgaben durchzuführen. Zusätzlich zu diesem Standardmaschinenpark sind noch spezielle Werkzeugschleifmaschinen vorhanden. Diese können Bohrer, Senker und Fräser schleifen oder auch Sägeblätter bearbeiten. Auch Maschinen für Bandsägeblätter werden genutzt, da die Bandsägeblätter im Zuschnitt benötigt werden. Unterschieden wird ebenfalls in konventionelle Maschinentechnik und CNC-gesteuerte Maschinentechnik.

Mehr dazu unter: Teil 5- Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung

Freitag, 24. April 2015

Druckmessgeräte einfach erklärt

Mithilfe von Druckmessgeräten wird der Absolutdruck, Vakuum oder der Differenzdruck gemessen. Diese Geräte sind für gasförmige Medien und für Flüssigkeiten erhältlich. Mittlerweile hat sich der Einsatz mikroprozessorgesteuerter Messtechnik durchgesetzt. Diese garantiert eine sehr hohe Genauigkeit der Messergebnisse und Zuverlässigkeit im Einsatz. Kürzeste Ansprechzeiten und staubsowie spritzwassergeschützte Gehäuse ermöglichen den bedingungslosen Einsatz dieser Messgeräte in Industrie, Handwerk und Gewerbe.
Ein weiteres häufiges Anwendungsgebiet ist die Forschung und Lehre sowie Entwicklungsabteilungen. Für die verschiedensten Anwendungsfälle gibt es Messgeräte mit jeweils unterschiedlichen Messbereichen. Eine Reihe der erhältlichen Messtechnik bietet eine Schnittstelle zum Anschluss eines Computers.
Somit kann eine komfortable Auswertung der Messwerte erfolgen.

Der Ursprung des Druckmessgerätes liegt im Manometer. Dieses erfasst den physikalischen Druck eines flüssigen oder gasförmigen Mediums.
Mehr zum Thema unter: Druckmessgeräte einfach erklärt

Mittwoch, 22. April 2015

Umwelt-Messtechnik für Profis in Betrieb, Feld, Labor und Hochschule

Hochwertige Umwelt-Messtechnik für Profis in Betrieb, Feld, Labor und Hochschule dient der Erfassung verschiedenster umweltrelevanter Messgrößen. Diese Messgeräte stellen oftmals eine Kombination mechanischer Bauteile und der elektronischen Auswertung dar.
Als Beispiel kann man hier das Anemometer aufführen, welches es ermöglicht mithilfe eines externen Flügelrades und einem Messgerät mit Anzeige die Luftgeschwindigkeit und meist noch die Lufttemperatur zu messen. Das eingesetzte Messgerät verfügt über einen internen Messwertspeicher sowie eine Schnittstelle, um die Daten auf einen Computer zur weiteren Auswertung zu übertragen. Hier stellen entsprechende Softwareprogramme die Messwerte übersichtlich dar und erlauben Vergleiche zwischen verschiedenen Messstellen.

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Werkzeugbau

Die Umwelt-Messtechnik wird in den Bereichen Umwelttechnik und Umweltschutztechnik benötigt. Entwickelt werden die Messverfahren im Bereich der Umweltingenieurwissenschaften. Die einzelnen Bereiche der Umweltmesstechnik gliedern sich in die Gebiete Gewässer-, Boden-, Lärm- und Strahlenschutz sowie erneuerbare Energien und die messtechnische Erfassung und Überwachung von Schadstoffen und Umweltschäden.

Weitere Anwendungsgebiete sind Maßnahmen und Konzepte zur Einsparung von Energie und die Verringerung beziehungsweise Vermeidung von Emissionsbelastungen.
Die Technik zum Messen bietet eine Vielzahl unterschiedlichster Geräte für den professionellen Einsatz in Handwerk, Gewerbe und Industrie sowie den privaten Einsatz. Im Einzelnen sind das die Flügelrad-Anemometer, Hitzedraht-Anemometer, Speicher-Anemometer, Thermo-Hygro-Barometer, Feuchtemessgeräte, Gasmessgeräte, Lärmpegelmessgeräte, Solar-Strahlungsmessgeräte, pH-Meter, Salzgehaltmessgeräte, Lichtmessgeräte, UV-Strahlungsmesser, Photometer, Geigerzähler, Strahlungsmessgeräte, Dosimeter, Sauerstoffmessgeräte, Temperaturmessgeräte, Trübungsmessgeräte sowie komplette Wetterstationen.

Mehr zum Thema unter: Umwelt-Messtechnik

Montag, 6. April 2015

Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung Teil 4

Bei der Herstellung von verschiedenen Werkzeugen für den Einsatz in der Produktion kommen neben den konventionellen spanabhebenden Verfahren auch neuere Bearbeitungstechniken durch Handwerker und spezialisierte Fachbetriebe zum Einsatz. Zu diesen Verfahren gehören Startlocherodieren, Senkerodieren und Drahterodieren.
Die Kunden in der Industrie erwarten vom Werkzeugbau für die Elektromotoren- und Turbinenherstellung höchste Präzision und schnelle sowie kostengünstige Lösungen der anstehenden Probleme. Dies wird durch modernste Fertigungsverfahren erreicht. Die Erodierverfahren werden in einer voll klimatisierten Arbeitsumgebung durchgeführt und bieten somit höchste Präzision. Das ist notwendig, da wechselnde Temperaturen die Bearbeitungsverfahren beeinflussen und auch die Messergebnisse verfälschen würden. Metalle dehnen sich bei Wärme bekanntlich aus und schrumpfen bei Kälte. Dies geschieht zwar in Bereichen von wenigen hundertstel Millimetern, die hohe Präzision im Werkzeugbau fordert aber hochpräzise Fertigung.

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Wicklung-Turbine
Die Konstruktion der Bauteile und das Erstellen der Programme für die Erodiermaschinen erfolgen mit modernsten CAD-Systemen durch die Handwerker und Fachbetriebe. Die Überwachung der hergestellten Werkzeuge beziehungsweise Einzelkomponenten erfolgt mittels hochpräziser 3D-Profilmessmaschinen. Die Ergebnisse der Messungen werden genau dokumentiert und lassen auch im Nachhinein Rückschlüsse auf eventuelle Fehlerquellen zu. Dabei können die zu erbringenden Leistungen sehr individuell sein. Die Erodierverfahren werden für Bauteile im Werkzeug- und Sondermaschinenbau sowie auch in der Medizintechnik bevorzugt eingesetzt.
Spezialisierte Handwerker und Fachbetriebe setzen diese modernen Fertigungsverfahren ein.
Mehr zum Thema: Elektromotoren und Turbinenherstellung

Montag, 23. März 2015

Elektrotechnik im Fahrzeugbau

In der heutigen Zeit ist der Fahrzeugbau geprägt vom Zusammenspiel mechanischer, elektrischer und elektronischer Baugruppen. Dies spiegelt sich auch im Handwerk der KFZ-Reparaturbetriebe wieder. Es reicht nicht mehr, nur die mechanischen Baugruppen zu verstehen.
Elektrotechnik im Fahrzeugbau ist umfassend und vielseitig.
Daher wurde auch das Berufsbild Mechatroniker in den letzen Jahren immer bedeutungsvoller. Eine fundierte Ausbildung auf mechanischem Gebiet wird durch Kenntnisse der Elektrotechnik und Elektronik so erweitert, dass die komplexen Vorgänge gerade im Fahrzeugbau verstanden werden.
Die Ausbildung umfasst aber auch Computerkenntnisse, denn viele Fahrzeuge sind mittlerweile mit Computertechnik ausgestattet.

War früher die rein mechanische Steuerung der Vorgänge im Fahrzeugbau üblich, so hat sich das enorm gewandelt. Die komplette Kontrolle aller Funktionen von ABS bis zur Zündung übernimmt das integrierte Steuergerät.
Dieses ist so aufgebaut, dass es mittels Sensoren alle relevanten Daten erfasst und entsprechende Steuerbefehle gibt. Dabei wird ABS (Antiblockiersystem) und ASR (Antischlupfregelung) sowie ESP (Regelung der Fahrdynamik) direkt vom Steuergerät beeinflusst.
Die Zündung wird optimal ausgelöst und auch überwacht. Bei Fehlverhalten der Fahrzeugelektrik werden entsprechende Warnungen mit Leuchten oder auf dem kleinen Monitor sichtbar.
Bei gravierenden Ausfällen schaltet der Computer sogar das Fahrzeug ab.

Im Handwerk ist der Beruf des Mechatronikers nicht nur im Fahrzeugbau anzutreffen. Überall im Maschinenbau wird diese Ausbildung gern gesehen. Er kann beispielsweise die computerunterstützte Bewertung und Optimierung von Systemen mithilfe einer Simulation nachbilden. Mess- und Versuchsaufbauten sind ebenfalls eine Sache, die während der Ausbildung gelehrt wird.
Ebenso ist die Anpassung verschiedenster Baugruppen an die unterschiedlichsten Fahrzeug-Baureihen eine Aufgabe dieser Handwerker oder Ingenieure. Aus Umweltgesichtspunkten und der ständigen Modernisierung sind hohe Anforderungen an dieses Handwerk gestellt. Nicht nur im Fahrzeugbau sind die Fachleute dieser Berufsgruppe tätig.
Auch im Zulieferbereich für den Fahrzeugbau sind die Kenntnisse der Mechatroniker sehr gefragt. Grundsätzliche Aufgaben der Beschäftigten im Fahrzeugbau sind die Justierung von Maschinen und Motoren. Das umfasst nicht nur elektrische und elektronische Baugruppen, sondern auch mechanische, hydraulische und pneumatische Systeme. Alle diese Komponenten wirken im Fahrzeugbau im Einklang. So wird beispielsweise der Allradantrieb bei manchen Modellen pneumatisch zugeschaltet in Verbindung mit Magnetschaltern, die ein Ventil öffnen.

Mehr zum Thema: Elektrotechnik im Fahrzeugbau

Montag, 23. Februar 2015

Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung. Teil 3

Der Werkzeugbau zur Herstellung von Werkzeugen für Elektromotoren und Turbinen besitzt umfangreiche Abteilungen, die für die mechanische Bearbeitung zuständig sind. Zu diesen Abteilungen gehören der Zuschnitt, die Dreherei, die Fräserei, das Bohrwerk und die Schleiferei. Weiterhin gibt es noch andere hochmoderne Verfahren, wie das Senkerodieren oder Drahterodieren, die in einem anderen Abschnitt behandelt werden. Wichtig für alle Bereiche der mechanischen spanabhebenden Fertigung sind die Vorgaben, welche durch die Konstruktion und Arbeitsvorbereitung festgelegt sind.
Nach diesen Arbeitsanleitungen werden die Werkstücke bearbeitet. Dazu dienen Zeichnungen und auch Fertigungsinformationen, die in den Arbeitsunterlagen aufgeführt sind. Somit weiß der Bediener der Werkzeugmaschine genau, welche Arbeitsgänge er durchzuführen hat und welche Maße und Toleranzen einzuhalten sind. Nach der mechanischen Bearbeitung gehen alle gefertigten Teile in die Zwischenkontrolle. Nach den Verfahren Trennen, Fräsen, Drehen und Hobeln werden Aktivteile meist erst gehärtet, ehe diese in die Flach-, Rund- oder Profilschleiferei kommen.

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Windturbine
Foto:Windturbine
Die Schleifarbeiten sind der letzte Arbeitsgang vor dem Zusammenbau der Werkzeuge durch die Schlosserei.
Fangen wir aber einmal beim Zuschnitt an. In dieser Abteilung werden Stangenmaterialien und Profilstähle für die weitere Bearbeitung auf Länge geschnitten.
Dies geschieht mit Bügelsägen, Kreissägen, Trennschleifmaschinen und anderen Techniken. Für den Werkzeugbau zur Herstellung von Elektromotoren und Turbinen werden beispielsweise viele Teile benötigt, die in dieser speziellen Form nicht als Serienprodukte im Handel erhältlich sind.
Das sind spezielle Stempel und Matrizen, die für Stanzwerkzeuge und Biegewerkzeuge gleichermaßen notwendig sind. Auch die Auswerfer oder Führungssäulen für Stanzwerkzeuge werden oftmals selbst hergestellt. Viele kleine Segmente müssen für Stanzwerkzeuge hergestellt werden, wenn es darum geht, die Motorbleche von Ständer oder Rotor auszustanzen.

Mehr dazu auf: Teil 3- Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung

Mittwoch, 21. Januar 2015

Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung Teil 2

Im Werkzeugbau für die Herstellung von Elektromotoren und Turbinen gibt es verschiedene spezielle Abteilungen. Dieses Handwerk ist sehr anspruchsvoll und erfordert viel Kenntnisse. Die Ausbildung vermittelt Werkstoffkunde, Normteile, Maschinenkunde und viele andere wichtige Fächer. Auch im Handwerk werden #Werkzeuge hergestellt.
Spezialisierte Betriebe arbeiten meist in Auftragsfertigung für große Verarbeitungsbetriebe.
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Tätigkeit vom Werkzeugschlosser
Dabei sind die speziellen Kenntnisse dieser #Mitarbeiter im Handwerk sehr gefragt. Ein guter Werkzeugschlosser mit entsprechender Ausbildung wird oftmals gesucht. Wichtig ist aber im Werkzeugbau das gute Zusammenspiel aller Abteilungen mit dem Ziel hochproduktive Werkzeuge für die Produktion herzustellen.
Mehr dazu auf: Teil 2- Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung
Weiterführende Infos:
Handwerk Maschinenbau
Ausbildung

Montag, 8. Dezember 2014

Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung. Teil 1

Dieses Handwerk ist sehr anspruchsvoll und erfordert viel Kenntnisse.
Die Ausbildung vermittelt Werkstoffkunde, Normteile, Maschinenkunde und viele andere wichtige Fächer. Auch im Handwerk werden Werkzeuge hergestellt.
Der erste Teil der ausführlichen Darlegungen zum Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung befasst sich mit den Aufgaben der Konstruktionsabteilung. Diese Abteilung entwickelt die Werkzeuge nach den gewünschten Erfordernissen in der Produktion.
Dazu gehören als Erstes eine Analyse der Produktionsprozesse und eine Aufnahme wichtiger Kriterien, die optimiert werden sollen. Ziel ist eine hocheffektive Produktion, die hohen Qualitätsstandards entspricht und Kosten gering hält.
Bekanntlich ist die Arbeitsstunde eines spezialisierten Facharbeiters oder Technikers in Deutschland nicht gerade billig, sodass es zwingend erforderlich ist, viele Dinge zu optimieren. Optimal ist, wenn der Werktätige zuständig ist für den reibungslosen Materialfluss, die Überwachung der Produktion und die Qualitätskontrolle. Diese drei Dinge lassen sich zwar auch automatisieren, aber der Aufwand dafür ist oft zu hoch.
Das kann man am Beispiel eines Stanzwerkzeuges für die Rotorbleche oder auch Ständerbleche in Antriebsmaschinen gut verdeutlichen.

© Thomas Söllner - Fotolia.com
Werkzeugbau
Dieses Stanzwerkzeug wird im Werkzeugbau gefertigt und garantiert auf der eingesetzten Maschine eine hohe Arbeitsproduktivität. Die Wiederholgenauigkeit der ausgestanzten Bleche ist über lange Zyklen sehr gut. Das ermöglicht die Fertigung hoher Stückzahlen. Wer schon einmal einen Motor von innen gesehen hat, erkennt, dass viele einzelne Bleche zu einem Paket vereinigt sind. Das ist bei den Rotorblechen und den Ständerblechen der Fall. Es ist unbedingt notwendig, dass alle miteinander verbundenen Bleche genau die gleichen Maße, Radien und Schrägen aufweisen. Ist das nicht der Fall, entstehen unkontrollierte Magnetfelder, die leistungsmindernd für den Elektromotor oder die Turbine sind. Ein Stanzwerkzeug garantiert die gleichen Maße über große Losstückzahlen. Nach einer gewissen Zeit, in der viele Tausende von Blechen gestanzt wurden, muss das Stanzwerkzeug zum Nachschleifen in den Werkzeugbau.
Mehr dazu auf: Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung