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Samstag, 25. Juli 2015

Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung. Teil 5

Im Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung ist eine wichtige Abteilung die Profil- und Werkzeugschleiferei.
In dieser werden neue Werkzeuge geschliffen und auch Reparaturen an vorhandenen Werkzeugen durchgeführt. Das Spektrum der Arbeiten ist vielseitig. Daher sind die Mitarbeiter dieser Abteilung hoch qualifiziert und kennen sich mit Werkzeugen und Werkzeugschneiden bestens aus.
Dies beruht auf einer fundierten Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung in diesem Handwerk. Je nach Schwierigkeitsgrad der Arbeiten wird die Ausbildung vorgenommen, um dieses Handwerk bestens zu beherrschen. Geschliffen werden vor allem gehärtete Werkzeugstähle. Die Präzision der Arbeiten bewegt sich im Hundertstel- und Tausendstelmillimeterbereich. In diesem Handwerk sind neben präzisen Maschinen auch die Erfahrungen der Mitarbeiter entscheidend für diese hohe Genauigkeit.
Der Mitarbeiter dieser Abteilung kennt die Werkzeuge und seine Werkzeugmaschinen genau und kann damit für dieses Handwerk optimale Ergebnisse erzielen.
Die spezielle Ausbildung erfolgt meist in den entsprechenden Abteilungen.

© industrieblick - Fotolia.com
Werkzeugmaschinen

Der Maschinenpark der Abteilung für Werkzeugschleifarbeiten besteht aus verschiedenen Maschinen für die unterschiedlichsten Arbeiten. Grundsätzlich sind Rund- und Flachschleifmaschinen vorhanden. Weiterhin wird dabei noch unterschieden in Innenrund- und Außenrundschleifen. Beim Flachschleifen bedient sich der Fachmann verschiedenster Hilfsmittel, um bestimmte Bearbeitungsaufgaben durchzuführen. Zusätzlich zu diesem Standardmaschinenpark sind noch spezielle Werkzeugschleifmaschinen vorhanden. Diese können Bohrer, Senker und Fräser schleifen oder auch Sägeblätter bearbeiten. Auch Maschinen für Bandsägeblätter werden genutzt, da die Bandsägeblätter im Zuschnitt benötigt werden. Unterschieden wird ebenfalls in konventionelle Maschinentechnik und CNC-gesteuerte Maschinentechnik.

Mehr dazu unter: Teil 5- Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung

Montag, 8. Dezember 2014

Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung. Teil 1

Dieses Handwerk ist sehr anspruchsvoll und erfordert viel Kenntnisse.
Die Ausbildung vermittelt Werkstoffkunde, Normteile, Maschinenkunde und viele andere wichtige Fächer. Auch im Handwerk werden Werkzeuge hergestellt.
Der erste Teil der ausführlichen Darlegungen zum Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung befasst sich mit den Aufgaben der Konstruktionsabteilung. Diese Abteilung entwickelt die Werkzeuge nach den gewünschten Erfordernissen in der Produktion.
Dazu gehören als Erstes eine Analyse der Produktionsprozesse und eine Aufnahme wichtiger Kriterien, die optimiert werden sollen. Ziel ist eine hocheffektive Produktion, die hohen Qualitätsstandards entspricht und Kosten gering hält.
Bekanntlich ist die Arbeitsstunde eines spezialisierten Facharbeiters oder Technikers in Deutschland nicht gerade billig, sodass es zwingend erforderlich ist, viele Dinge zu optimieren. Optimal ist, wenn der Werktätige zuständig ist für den reibungslosen Materialfluss, die Überwachung der Produktion und die Qualitätskontrolle. Diese drei Dinge lassen sich zwar auch automatisieren, aber der Aufwand dafür ist oft zu hoch.
Das kann man am Beispiel eines Stanzwerkzeuges für die Rotorbleche oder auch Ständerbleche in Antriebsmaschinen gut verdeutlichen.

© Thomas Söllner - Fotolia.com
Werkzeugbau
Dieses Stanzwerkzeug wird im Werkzeugbau gefertigt und garantiert auf der eingesetzten Maschine eine hohe Arbeitsproduktivität. Die Wiederholgenauigkeit der ausgestanzten Bleche ist über lange Zyklen sehr gut. Das ermöglicht die Fertigung hoher Stückzahlen. Wer schon einmal einen Motor von innen gesehen hat, erkennt, dass viele einzelne Bleche zu einem Paket vereinigt sind. Das ist bei den Rotorblechen und den Ständerblechen der Fall. Es ist unbedingt notwendig, dass alle miteinander verbundenen Bleche genau die gleichen Maße, Radien und Schrägen aufweisen. Ist das nicht der Fall, entstehen unkontrollierte Magnetfelder, die leistungsmindernd für den Elektromotor oder die Turbine sind. Ein Stanzwerkzeug garantiert die gleichen Maße über große Losstückzahlen. Nach einer gewissen Zeit, in der viele Tausende von Blechen gestanzt wurden, muss das Stanzwerkzeug zum Nachschleifen in den Werkzeugbau.
Mehr dazu auf: Werkzeugbau für Elektromotoren- und Turbinenherstellung