Montag, 23. Februar 2015

Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung. Teil 3

Der Werkzeugbau zur Herstellung von Werkzeugen für Elektromotoren und Turbinen besitzt umfangreiche Abteilungen, die für die mechanische Bearbeitung zuständig sind. Zu diesen Abteilungen gehören der Zuschnitt, die Dreherei, die Fräserei, das Bohrwerk und die Schleiferei. Weiterhin gibt es noch andere hochmoderne Verfahren, wie das Senkerodieren oder Drahterodieren, die in einem anderen Abschnitt behandelt werden. Wichtig für alle Bereiche der mechanischen spanabhebenden Fertigung sind die Vorgaben, welche durch die Konstruktion und Arbeitsvorbereitung festgelegt sind. Nach diesen Arbeitsanleitungen werden die Werkstücke bearbeitet. Dazu dienen Zeichnungen und auch Fertigungsinformationen, die in den Arbeitsunterlagen aufgeführt sind. Somit weiß der Bediener der Werkzeugmaschine genau, welche Arbeitsgänge er durchzuführen hat und welche Maße und Toleranzen einzuhalten sind. Nach der mechanischen Bearbeitung gehen alle gefertigten Teile in die Zwischenkontrolle. Nach den Verfahren Trennen, Fräsen, Drehen und Hobeln werden Aktivteile meist erst gehärtet, ehe diese in die Flach-, Rund- oder Profilschleiferei kommen.

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Windturbine
Foto:Windturbine
Die Schleifarbeiten sind der letzte Arbeitsgang vor dem Zusammenbau der Werkzeuge durch die Schlosserei.
Fangen wir aber einmal beim Zuschnitt an. In dieser Abteilung werden Stangenmaterialien und Profilstähle für die weitere Bearbeitung auf Länge geschnitten. Dies geschieht mit Bügelsägen, Kreissägen, Trennschleifmaschinen und anderen Techniken. Für den Werkzeugbau zur Herstellung von Elektromotoren und Turbinen werden beispielsweise viele Teile benötigt, die in dieser speziellen Form nicht als Serienprodukte im Handel erhältlich sind. Das sind spezielle Stempel und Matrizen, die für Stanzwerkzeuge und Biegewerkzeuge gleichermaßen notwendig sind. Auch die Auswerfer oder Führungssäulen für Stanzwerkzeuge werden oftmals selbst hergestellt. Viele kleine Segmente müssen für Stanzwerkzeuge hergestellt werden, wenn es darum geht, die Motorbleche von Ständer oder Rotor auszustanzen.

Mehr dazu auf: Teil 3- Werkzeugbau für Elektromotoren und Turbinenherstellung